Urologische Onkologie

Die urologische Onkologie umfasst die Behandlung und Nachsorge urogenitaler Tumore.

praxis-empfang-3Zu den urologischen Tumoren zählen häufig vorkommende Neubildungen wie etwa
  • Prostatakarzinom
  • Hodentumore
  • Blasentumore
  • Nierentumore
Eine sehr wichtige Rolle spielt die Nachsorge von Tumoren. Nach einer entsprechenden initialen Therapie, wie z.B. einer Tumoroperation, sind regelmäßige Kontrollen im weiteren Verlauf notwendig. Zum einen soll so ein mögliches Wiederauftreten der Erkrankung frühzeitig erkannt werden, um sofort entsprechend reagieren zu können. Zum anderen sollen mögliche negative Folgen der Tumortherapie behandelt werden, wie z.B. eine Erektile Dysfunktion nach radikaler Prostataentfernung oder eine Einschränkung der Zeugungsfähigkeit nach Hodentumortherapie.
Die Tumornachsorge muß Leitlinienkonform erfolgen, d.h. den Empfehlungen der entsprechenden Tumorgesellschaften und Fachleuten folgend. Somit gibt es je nach Tumorart und -stadium standardisierte Zeitintervalle für die einzelnen Nachsorgeuntersuchungen und definierte Untersuchungen, die jeweils durchgeführt werden sollten.
Wir können in unserer Praxis die Nachsorge sämtlicher urogenitaler Tumore Leitliniengerecht und auf höchstem technischen Stand gewährleisten.

Für manche Tumorstadien besteht die Notwendigkeit für eine weitere medikamentöse Therapie, um die Tumorerkrankung zu heilen oder zumindest deren Voranschreiten zu verhindern.
Wir führen sämtliche Formen der  Hormonentzugstherapie beim Prostatakarzinom durch unter Berücksichtigung der therapiespezifischen  Nebenwirkungen.
Wir führen auch die sogenannte "BCG-Therapie" durch, wobei es sich um eine Blaseninstillationsbehandlung bei speziellen (Vor-)Formen des Blasenkrebses handelt.
In Bezug auf möglicherweise nötige zytostatische Therapien (Chemotherapie) besteht eine enge Kooperation mit der Urologischen Klinik der TU München, wo die Patienten entsprechende Therapien ambulant oder unter stationären Bedingungen erhalten können; zudem besteht hier die Möglichkeit, den Patienten neueste Therapieverfahren anzubieten im Rahmen von Studien.